Strom sparen mit Bewegungsmeldern – so funktioniert‘s

Wer an Bewegungsmelder denkt, hat vermutlich erst mal eine Außenbeleuchtung im Kopf. Die Lampe neben der Haustür oder den Strahler im Durchgang zur Garage. Hier sind Bewegungsmelder äußerst sinnvoll: Niemand hält sich lange in diesen Bereichen auf und das Licht schaltet sich nur dann selbst ein, wenn es gebraucht wird. Soweit so gut.

Die wenigsten nutzen jedoch Bewegungsmelder im Innenbereich. Aber auch hier können die kleinen Helfer das Leben einfacher und günstiger machen. Besonders in Durchgangsbereichen. Dielen und Treppenhäuser zum Beispiel oder Kellerräume. Worauf es beim Kauf eines Bewegungsmelders ankommt und wie er optimal installiert wird, erfahren Sie hier.

Mit dem Einzug der LED-Technik ist der Stromverbrauch im Vergleich zu herkömmlichen Glüh- oder Halogenlampen deutlich zurück gegangen, aber auch hier lässt sich mit einem Bewegungsmelder noch etwas mehr herausholen. Wie oft bleibt das Licht unnötigerweise an, weil man nur kurz den Raum verlässt und dann doch länger wegbleibt? Weil man gerade beide Hände voll hat oder schlicht und einfach vergisst, auf den Lichtschalter zu drücken? Vermutlich ist es jedem schon einmal passiert.

Mit einem Bewegungsmelder sind diese unnötigen Festbeleuchtungen ausgeschlossen. Nach einer individuell festgelegten Zeitspanne, in der keine Bewegung registriert wird, schaltet er das Licht einfach ab und spart damit wertvolle Energie.

Ehrlicherweise muss man erwähnen, dass auch ein Bewegungsmelder im Standby-Modus Energie verbraucht. Dieser Verbrauch liegt aber in der Regel weit unter dem einer Lampe. Wir empfehlen in vielen Fällen Modelle von Gira, Busch-Jaeger oder Steinel, die sich für unterschiedliche Einsatzzwecke optimal einstellen lassen.
 

Weitere Vorteile von Bewegungsmeldern im Innenbereich

Neben der Kostenersparnis bieten Bewegungsmelder eine Reihe weiterer Vorteile, die Ihren Alltag angenehmer machen. Wie bereits erwähnt, ist es deutlich einfacher, mit beiden Händen Einkaufstüten oder Wasserkästen herumzuwuchten, wenn man nicht auch noch den Lichtschalter bedienen muss.

Neben Komfort und Kosten spricht ein weiteres Argument für den Bewegungsmelder: die Sicherheit. So werden dunkle Bereiche nachts automatisch ausgeleuchtet und erleichtern dadurch den Gang zur Toilette.

Kleiner Tipp an dieser Stelle: Wenn Sie vorhaben, Bewegungsmelder einzusetzen, um nächtliche Ausflüge abzusichern, achten Sie darauf, dass Sie den Bewegungsmelder nicht mit dem Hauptlicht verbinden. Eine dezente Bodenbeleuchtung vermittelt genug Sicherheit ohne ein Augenbrennen zu verursachen. Wenn Sie an einer zweistufigen Beleuchtung interessiert sind, melden Sie sich einfach bei uns, wir beraten Sie gerne, wie sich das bei Ihnen optimal umsetzen lässt.

Auch bei Einbrechern sind Bewegungsmelder ein wirksames Mittel der Abschreckung.
 

Welche Arten von Bewegungsmeldern gibt es?

Im Wesentlichen gibt es zwei verschiedene Arten von Bewegungsmeldern: Passiv-Infrarot-Melder und Radar-Bewegungsmelder. Jedes Modell arbeitet mit einer eigenen Technik und ist für unterschiedliche Zwecke unterschiedlich gut geeignet.

Passiv-Infrarot-Melder nutzen einen Temperatursensor. Nähert sich ein Mensch dem Sensor, registriert der die Temperaturveränderung und schaltet das Licht ein. Genaugenommen müsste man hier eigentlich von einem Temperaturmelder sprechen, das macht aber niemand.

Radar-Bewegungsmelder wie z.B. von Steinel nutzen ein Doppler-Radar-Prinzip. Dabei sendet ein High-Tech-Sensor 5,8 GHz starke Signale (ca. 1/1.000stel eines Funktelefons) aus, die als Echo von der Umgebung zurückgeworfen werden. Sobald sich dieses Echobild durch eine Bewegung verändert, wird in Sekundenbruchteilen das Licht aktiviert. Verglichen mit Infrarotmeldern bieten Hochfrequenzmelder mehr Vorteile, da sie komplexe Räume ohne tote Winkel erfassen und auch auf kleinste Bewegungen sehr präzise reagieren. Zugleich sind Fehlschaltungen durch fremde Wärmequellen ausgeschlossen und die zuverlässigen Sensoren lassen sich sehr dezent anbringen.

Welches Modell sich für Ihren Einsatz optimal eignet, finden wir gern gemeinsam mit Ihnen heraus. Melden Sie sich einfach.
 

Bewegungsmelder einstellen

Hochwertige Modelle lassen sich sehr individuell an Ihren Bedarf anpassen. So können Sie wählen, in welchem Bereich Bewegungen erfasst werden sollen, wann welche Beleuchtung angesteuert wird und wie lange eine Lampe brennen soll, nachdem die letzte Bewegung erfasst wurde. Damit Sie Ihren Bewegungsmelder optimal nutzen, übernehmen wir diese Feinjustage wir gern für Sie. Auf Wunsch können Sie Ihre Bewegungsmelder auch bequem per Smartphone bedienen. Z.B. über die Steinel Smart Remote App.
 

Fazit

Kurz gesagt optimieren Bewegungsmelder Kosten, Komfort und Sicherheit. Wenn Sie sich für eine automatische Beleuchtung interessieren, dann melden Sie sich einfach bei uns. Wir installieren Ihre Bewegungsmelder schnell und sauber, während Sie vom ersten Tag an bares Geld sparen.